Bereits Säuglinge und Kleinkinder bewegen sich sehr gerne. Deshalb ist es auch sinnvoll, dieses Bewegungsbedürfnis im Alltag ausleben zu lassen. Je älter die Kinder werden, desto anspruchsvoller dürfen die Bewegungsspiele werden, denn auch ältere Kinder sind gerne in Bewegung. Wichtig dabei ist es, die Kinder dabei nicht zu überfordern, denn auch sie brauchen Ruhephasen. Durch Überforderung können Misserfolge entstehen, welche den Kindern ein ungutes Selbstwertgefühl vermitteln.
Tipps für die Gestaltung von Bewegungsspielen:
Bewegungsspiele für Klein und Gross
Manege frei!
Ein langes Seil wird auf den Boden gelegt. Nun dürfen die Kinder der Reihe nach auf dem Seil balancieren und verschiedene Posen und Kunststücke vorzeigen. Der Schwierigkeitsgrad kann verändert werden, in dem die Kinder beispielsweise rückwärts auf dem Seil balancieren oder aber auch die Augen zugebunden bekommen, um das Seil nur mit den Füssen zu spüren. Als Alternative zu einem langen Seil kann Malerkreppband auf dem Boden aufgeklebt werden.
Bei diesem Spiel werden unteranderem folgende Bereiche gefördert:
Kinderyoga
Kinderyoga vermittelt den Kindern eine andere Art von typischer Bewegung, welche sie aus dem Alltag kennen. Es gibt Möglichkeiten, welche die Einbindung kleiner Yogaübungen für Kinder interessant, aber auch abwechslungsreich machen. Eine Möglichkeit davon ist es, den Kindern ein Bilderbuch mit Tieren zu erzählen. Wenn ein Tier
vorkommt, welches mit einer typischen Yogaübung verbunden werden kann, baut man diese Yogaübung passend zum Tier in die Geschichte ein.
Bei diesem Spiel werden unteranderem folgende Bereiche gefördert:
Schlange einfangen
Für dieses Spiel wird viel Platz gebraucht, deshalb ist es sinnvoll dieses Spiel Draussen im Garten zu machen. Ein Kind erhält einen Bändel, welchen es sich am hinteren Bund der Hose einstecken kann. Der Bändel sollte so in der Hose stecken, dass er gut sichtbar aus der Hose ragt. Der Bändel inszeniert die Schlange, welche gefangen werden muss. Nun sind alle anderen Kinder an der Reihe: Sie müssen die Schlange einfangen und versuchen, den Bändel aus der Hose zu schnappen. Gelingt es einem Kind, darf dieses dann den Bändel in seinen Hosenbund packen und spielt die Schlange. Je mehr Kinder mitmachen, desto mehr Bändel können an die Kinder verteilt werden. So wird der Schlangenfang bestimmt ein lustiges Erlebnis.
Bei diesem Spiel werden unteranderem folgende Bereiche gefördert:
Fang die Handpuppe
Gerade für Säuglinge und Kleinkinder sind weiche Gegenstände optimal. Mit einer Handpuppe kann man ihre Neugier packen und anhand der Bewegungen mit der Handpuppe ihre Körperbewegung ankurbeln.
Bei diesem Spiel werden unteranderem folgende Bereiche gefördert:
Parcour
Ein Allrounder bilden Parcours. Sie können individuell aufgestellt und auch dem Schwierigkeitsgrad angepasst werden. Für Kleinkinder im Krabbelalter ist die Einbindung von Softbällen, Bällebäder oder aber auch kleine Tunnel für Kriecheinheiten spannend. Für ältere Kinder kann der Schwierigkeitsgrad anhand anspruchsvolleren Elementen wie Bänke, Autopneus, Laufwippe oder auch Holzhürden erhöht werden.
Bei diesem Spiel werden unteranderem folgende Bereiche gefördert:
Vorteile der ganzheitlichen Bewegungserziehung: