Von Beikost zur Familienkost

Babys kommunizieren, auch wenn sie noch nicht sprechen können. Durch nonverbale Signale wie zum Beispiel Kopfbewegen, flattern mit ihren Armen oder auch strampeln mit ihren Beinen, teilen sie uns etwas mit. Ihre Laute und Lallmonologe unterstützen ihre verbalen Äusserungen. Gerade im Zusammenhang mit Esssituationen, sind Babys sehr aufmerksam. Mit ungefähr 10 Monaten, ist die Entwicklung des Säuglings so weit, dass er immer mehr auf den Brei verzichten will und vom Teller mitessen möchte. Sobald Säuglinge sitzen können, sollten sie immer zu Tisch genommen werden. So erfahren sie das positive Gemeinschaftsgefühl, welches durch die Esssituation entsteht.

Folgende Lebensmittel sind für den Übergang von Beikost zur Familienkost geeignet:

  • Gedämpftes Gemüse wie Karotten, Kürbis, Zucchetti, Brokkoli,
  • Bananen
  • Apfelstücke
  • Gurken

Wichtig ist, das Säuglinge in der Phase dieses Überganges nicht überfordert werden. Sie lernen gerade jetzt viel neue Lebensmittel kennen und müssen die neu gewonnen Eindrücke erst einmal verarbeiten.

Tipps und Tricks in der Übergangsphase von Beikost zur Familienkost:

  • Habt Geduld in der Einführung von neuen Lebensmitteln, denn die Geschmäcker davon werden erst angenommen oder abgelehnt, wenn sie mehrmals probiert wurden
  • Babys befinden sich immer in Entwicklungsschüben oder durchleben Wachstumsphasen. Gebt den Babys Zeit, um sich an die neue Kost zu gewöhnen und bleibt motiviert, auch wenn sie die Kost erst einmal ablehnen
  • Einzelne Lebensmittel können optimal in den Brei dazu gemischt werden, denn so lernen Babys Schritt für Schritt die Geschmäcker von neuen Lebensmitteln kennen

Wichtig

Frittierte, stark Gewürzte oder zu fettreiche Lebensmittel sind für Babys nicht geeignet. Der Geschmackssinn wie auch der Verdauungstrakt werden durch diese Art von Lebensmittel beeinträchtigt. Es können Blähungen, Verstopfungen o.ä. enstehen.